Neues Format: Labor für Wandel. Drei Abende über die Weisheit.

Solo oder Team? Anton Pelinka und Ensemble. Konzert mit Gespräch.

Donnerstag, 24. November,
19 bis 20.30 Uhr
Altes Hallenbad, Feldkirch
Ticket 30 Euro (bis 18 Jahre frei) Tickets ➝

Ein international zusammengesetztes Musikensemble probiert am eigenen musikalischen Leib die Fragen der drei Abende aus.

Was ist eine stimmige Balance zwischen Improvisation und Struktur? Wann bereichert ein Solo das Stück, wann schwächt es das Werk? Ist ein Alleingang ein Egotrip, eine Tugend oder einfach ein Mangel an Mut?

Die Expertinnen und Experten des jeweiligen Abends kommentieren das Geschehen im Ensemble aus ihren Erfahrungen und Kompetenzfeldern heraus. Das Ensemble macht diese Konflikte erfahrbar, hörbar und damit besprechbar. Wie klingen blindes Zusammenspiel, Verstimmungen, Teamkonflikt – lassen Sie sich überraschen! Ein transdisziplinärer Dialog über Lebenskunst und Gesellschaft mit musikalischen Mitteln. Wir erwarten drei erhellende Abende mit überraschenden Perspektiven. Eine Formatentwicklung der Montforter Zwischentöne mit dem Ensembleleiter und Geiger Florian Willeitner.

Über Region, Nation und Europäische Union
Solo, Trio, Kammerensemble oder Orchester? Gemeinde, Land, Österreich, EU?

Die bezaubernd schlichte Solosonate, das transparente Zusammenspiel eines Quartetts oder die überwältigende Komplexität einer Symphonie? Nichts davon wollen wir missen. Aber keines dieser Gefäße kann alles. Ein Abend über die Spielregeln des Zusammenspiels, in der Politik, auf der Bühne und im Leben.

Paketpreis: 70 Euro für drei Labore für Wandel (Nach Auswahl von einem Sitzplatz pro Abend wird der Rabatt von 20 Euro im Einkaufswagen automatisch abgezogen).

Anton Pelinka gehört zu den renommiertesten Politikexperten der Republik. Er ist ein gesuchter Gesprächspartner in der Analyse zahlreicher potentiell explosiver Entwicklungen in Europa, vom Krieg in der Ukraine, dem Erfolg der extremen Rechten in Frankreich, Ungarn oder Polens bis zur sozialen Sprengkraft von Inflation und Teuerung. Von 1975 bis 2016 o.Univ.Prof. für Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck und von 2006 bis 2018 Professor of Nationalism Studies and Political Science an der Central European University in Budapest.

Das Ensemble wurde eigens für diese Formatreihe zusammengestellt. Es vereint unterschiedliche Musiktraditionen, Genres und eine Vielfalt von Instrumenten.
Hier trifft sich Jazz und Klassik, Volksmusik, Improvisationskunst und Virtuosinnentum. Die Musikerinnen und Musiker entwickelten in der Vorbereitung zu den Konfliktfeldern der drei Abende eigene Stücke und reflektierten dazu die eigenen persönlichen und künstlerischen Erfahrungen.

Florian Willeitner, Geige hat mit uns dieses Format miterfunden. Er ist ein vielfach ausgezeichneter deutscher Violinist, Komponist und Arrangeur, dessen Arbeitsschwerpunkt in der Verbindung verschiedenster Musikkulturen von Klassik über Jazz zu weltweiter Volksmusik liegt. Er schuf Werke für namhafte Orchester, Festivals und Solisten, darunter das Tonkünstlerorchester Niederösterreich, das Musikfest Stuttgart, Andreas Hofmeir oder Rolando Villazon und die Salzburger Mozartwoche. Seine Musik wird weltweit in renommierten Spielstätten und Festivals aufgeführt.

Shannon Barnett, Posaune & Gesang Shannon Barnett ist eine australische Posaunistin und Komponistin. Seit 2019 ist sie Professorin für Jazzposaune an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln. 2020 erhielt sie den WDR Jazzpreis für Improvisation und 2021 wurde sie für den Deutschen Jazzpreis in der Kategorie Blechblasinstrumente nominiert.

Filippa Gojo, Gesang »Wenn Filippa Gojo singt, ist sofort eine erstaunliche Klarheit im Raum, und das liegt nicht daran, dass sie uns mit etwas Wohlvertrautem entgegenkommt. Ihre Kunst unterscheidet nicht zwischen Beherrschung und Hingabe, zwischen Klarheit und Emotion; beides geht auseinander hervor« (Hans-Jürgen Linke über die gebürtige Vorarlbergerin).

Philipp Lamprecht, Mallets, Percussion Zwischen 2015 und 2021 war Philipp Lehrbeauftragter für Schlaginstrumente an der Universität Mozarteum Salzburg. 2019 wurde ihm gemeinsam mit Tenor Benedikt Kristjánsson, Cembalistin Elina Albach und Podium Esslingen der Opus Klassik Preis für das Innovativste Konzert des Jahres verliehen.

Mahan Mirarab, Gitarren ist ein iranisch-österreichischer Gitarrist, Komponist, Arrangeur und Musikproduzent. Er verwendet vor allem Fretless-Gitarren und ist darauf spezialisiert, mikrototale Systeme mit Jazz und improvisierter Musik zu verbinden.

Durch die drei Abende führt Dorothee Frank Klavier-, Musikwissenschafts- und Kunstgeschichtestudien in Wien. Zuerst kulturpublizistische Tätigkeit bei der Presse und der Süddeutschen Zeitung, dann jahrzehntelang Sendungsmacherin bei Radio Österreich 1 und ARD-Sendern zu kulturellen, musikalischen, aber auch gesellschaftspolitischen Themen wie Utopien, Kapitalismus oder Gewalt.

Drei Abende über die Weisheit hintereinander? Zahlen Sie nur 70 Euro für drei Abende.